Schicksalhafte Begegnungen...


Auf zahlreichen Reisen im In- und Ausland war der schwäbische Pfarrer ein gern gesehener und gehörter Redner; überall wo er auftrat kam es zu regelrechten Menschenaufläufen. Ob in Graz oder Wien, Prag, Budapest, Breslau, Paris, Köln, Berlin, Bozen und Meran oder vielen weiteren europäischen Metropolen – überall strömten die Leute zu seinen viel beachteten Ansprachen.

 

Mehr als 1 Million Zuhörer sollen es gewesen sein, die er in den drei Jahren seiner Vortragsreisen erreicht hat. Durch seinen Erfolg bei der Heilung des Ischiasleidens von Erzherzog Johann von Österreich-Ungarn wurde der europäische Hochadel auf Kneipp und Wörishofen aufmerksam.

 

Im Jahre 1893 ernannte Papst Leo XIII. Kneipp zum päpstlichen Geheimkämmerer, damit verbunden war der Titel „Monsignore“. Kneipp bedeutete diese Ernennung sehr viel, kam damit doch die Anerkennung seines Wirkens durch den Papst zum Ausdruck.


Kneipps Vermächtnis